Doch je älter ich wurde, desto mehr entfernte ich mich von mir selbst. Ich passte mich an, funktionierte und verlor dabei immer mehr die Verbindung zu meiner eigenen Lebendigkeit und Wahrheit.

Als ich nach vielen Jahren meinen Bruder verlor, wurde mir auf einmal bewusst: Ich möchte leben, bevor ich sterbe.

Ich wollte das Leben fühlen. Lieben. Mich berühren lassen. Mich erfahren. Meiner Wahrheit folgen.

So begann meine Reise zurück zu mir.

Auf diesem Weg durfte ich vieles erfahren, erkennen und heilen. Ich lernte, mich selbst zu halten, mir wieder zu vertrauen und meinem Herzen zu folgen. Und je tiefer ich ging, desto mehr fand ich zurück in meinen Körper, in mein Herz und in die Verbindung mit meiner Seele.

Mit der Zeit verstand ich: Die Freiheit, nach der ich mich so lange gesehnt hatte, lag nicht irgendwo außerhalb von mir.

Sie lag darin, mich selbst ganz zu leben.

Meiner inneren Stimme zu vertrauen. Meine Wahrheit zu verkörpern. Meinen eigenen Ausdruck zu leben und in die Welt zu tragen.

In meinem eigenen Rhythmus.
Und im Fluss meiner Seele.

Hieraus ist amaya entstanden. Aus meiner Liebe zur Kunst, zum Körper, zur Weiblichkeit und zum Leben. Und aus dem Wunsch, Räume zu öffnen, in denen auch andere Frauen sich selbst wahrhaftig begegnen und sich mit dem verbinden können, was tief in ihnen lebt.

Zurück zu dir. Zurück ins Leben.

The Art of Amaya ist genau das: die Kunst zu leben.

ich bin

anna teresa.

Frau, Mutter, Künstlerin und von Herzen eine Liebende.

Ich habe gemalt, seit ich denken kann. Schon mit vier Jahren waren Farben, Formen und Bilder meine Welt. Kunst und kreativer Ausdruck haben mich begleitet, lange bevor ich wusste, welche Bedeutung sie einmal für mein Leben haben würden.

Als mein Vater starb, war ich elf Jahre alt. Nach seinem Tod verlor ich für viele Monate meine Stimme. Ich war heiser, hatte große Schmerzen und meine Stimme war manchmal kaum mehr als ein Flüstern.

Ich blieb leise. Fast stumm. Mit einer Stimme, die einfach nicht zurückkehren wollte. Und so suchte sich das, was in mir lebte, einen anderen Weg.

Ich malte weiter. Ich begann zu schreiben und zu tanzen. Um mich lebendig zu fühlen und dem, was ich nicht sagen konnte, eine Stimme zu geben. Und um das sichtbar werden zu lassen, was ich wahrnahm und für andere unsichtbar schien.

Dabei folgte ich einer tief in meinem Herzen verankerten Sehnsucht, die ich damals noch nicht benennen konnte. Einer Sehnsucht nach Leben, nach Freiheit und danach, ganz ich selbst zu sein.

Mein Ausdruck wurde meine Medizin.

Er war meine Art, mit mir selbst und dem Leben in Verbindung zu bleiben. Zu fühlen und dem, was in mir lebte, eine Form zu geben.

Von Herz zu Herz.

blein verbunden

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